Bella Italia – Camping an der Adria

Bella Italia – Camping an der Adria

Auf geht’s in den Süden. Koffer, resp. Wohnmobil ist gepackt. Die Reise kann losgehen. Wir steuern diesmal 2 Campingplätze an der Adria an. Als erster ein Platz nahe Ravenna, dann weiter nach Sottomarina. Da wir in die Badeferien fahren und nicht auf der Flucht sind, nehmen wir es gemütlich. Das heisst wir fahren nicht durch bis ans Meer, sondern legen eine Zwischenübernachtung im Tessin ein.

Wir haben uns für den Campingplatz Paradiso in Melano entschieden.

Camping Paradiso, Melano

Der Platz liegt am südlichen Ende des Luganersees, nur ca. 14 km von der Italenischen Grenze entfernt.
Im April 2015 waren wir schon einmal hier.

Am nächsten morgen weiterfahrt via Milano, Modena, Bologna nach Ravenna. Der Campingplatz Classe liegt ca. 10 km ausserhalb von Ravenna am Lido di Dante. Hier werden wir eine Woche bleiben und hoffen auf warmes und schönes Wetter.

Camping Classe

Der öffentliche Sandstrand ist ca. 10 Minuten zu Fuss entfernt.

Neben an liegt der private Strand mit den kostpflichtigen Liegen und Schirme.

Etwas weiter entfernt, diverse Konstruktionen aus Schwemmholz gefertigt.

Heute legen wir einen Kulturtag ein. Wir fahren mit dem Rad nach Ravenna und besuchen die Altstadt.

Ravenna

Das Wetter hat gehalten, bis auf einem halben Tag, wo es geregnet hat, war es warm bis heiss und schön.

Es geht nun weiter zu unserem zweiten Campingplatz „Tredue“. Diesmal ist der Strand nur 20 m von unserer Parzelle entfernt.

Camping Tredue

Heute Abend ist Zugfahren angesagt. Wir fahren mit dem City-Train von Sottomaria ins benachbarte Städtchen Chioggia. Chioggia gehört zu den schönsten Städtchen an der Adria.

Regentag

Auch hier in Sottomarina sorgt Petrus für die Natur. Heute kein Badewetter.

Chioggia ist auch bekannt durch seinen riesigen Wochenmarkt. Er findet das ganze Jahr jeweils am Donnerstag statt.

Schnecken auf den Sträuchern

Zum Schluss noch etwas skurilen, Schnecken auf den Sträuchern.

Antwort von ChatGPT

🐌 Warum klettern diese Schnecken auf den Strauch?

🔆 Schutz vor Hitze und Austrocknung (Ästivation)

Die Schnecken auf dem Bild haben sich höchstwahrscheinlich zum Schutz vor der Sonne und Trockenheit am Strauch „hochgezogen“. Das nennt man Ästivation – eine Art Sommerruhe.

  • In heißen und trockenen Klimazonen (z. B. Mittelmeerraum) ziehen sich Schnecken auf erhöhte, schattigere Orte zurück.

  • Sie kleben ihr Gehäuse fest (oft mit einem Schleimdeckel, dem sog. Epiphragma), um Wasserverlust zu minimieren.

  • Die erhöhte Position hilft, der heißen Bodenstrahlung zu entkommen.

Nach zwei Wochen Adria geht es nun wieder heimwärts. Diesmal ohne Zwischenübernachtung. Der Stalldrang hat gesiegt.

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